3 Tipps bei Blasenentzündung

Frau trinkt Tee gegen Blasenentzündung

Besonders Frauen haben mit dem Problem der Blasenentzündung zu kämpfen. Ob durch nasse Kleidung, eine kalte Sitzunterlage oder schlichtweg aus dem leidigen Grund, eine dauerhafte Blasenentzündungs-Patientin zu sein.

Eine Blasenentzündung ist zwar überaus unangenehm, jedoch zumeist harmlos. Tritt nach drei Tagen keine Besserung ein, sollte allerdings ein Arzt aufgesucht werden, um zu vermeiden, dass es zu einer Nierenbeckenentzündung kommt. Dieser verschreibt in der Regel ein Antibiotikum, das dafür sorgt, dass die Entzündung innerhalb von 5-6 Tagen abklingt. Wir habe einmal drei wertvolle Tipps gesammelt, die einem helfen, Blasenentzündung bestmöglich zu überstehen und ihnen gleichzeitig vorzubeugen.

Trinken, Trinken, Trinken!

Das wichtigste bei einer Blasenentzündung ist, seinem Körper ausreichend Flüssigkeit zuzuführen. In der Regel werden Blasenentzündungen durch Bakterien verursacht. Am sinnvollsten ist es, diese aus dem Körper „herauszuschwemmen“. Bis zu drei Liter täglich sollten während einer Blasenentzündung getrunken werden. Am besten geeignet sind hier die bekannten „Blasen- und Nierentees“, die durch die enthaltenen Heilpflanzen wie beispielsweise Brensnessel, Bärentraubenblätter, Schachtelhalm oder Hauhechel besonders harntreibend wirken. Auch werden ihnen krampflösende sowie ansatzweise entzündungshemmende Wirkungen nachgesagt.

Frau trinkt Tee gegen Blasenentzündung
Bei Blasenentzündung möglichst viel warmen Tee trinken.

Die Toilette sollte meist unmittelbar bei auftretendem Harndrang aufgesucht werden, ein „Verkneifen“ sollte möglichst umgangen werden. Auch sollte vorrangig nur Tee und Wasser getrunken werden, da zuckerhaltige Getränke sowie Alkohol und Kaffee die Blase allzu sehr reizen.

Wärme spenden

Wärme ist bei Blasenentzündung das A und O. Nicht nur die brennenden Schmerzen und ein allgemeines Unwohlsein können durch Wärmflaschen, Wärmekissen oder gemütlich-warme Kleidung verringert werden, die Wärmezufuhr regt außerdem die Durchblutung an und stärkt noch dazu die körpereigene Immunabwehr.

Wer allgemein anfällig für Blasenentzündungen ist, sollte außerdem dafür sorgen, dass der Nieren- und Beckenbereich stets warm gehalten werden. Kein allzu langes Sitzen auf kalten Oberflächen (Oma lässt grüßen!) und auch nasse Badekleidung sollte nach dem Schwimmen sofort gegen trockene Kleidung ausgetauscht werden.

Präventivmaßnahme: Ausgeglichenes Hygieneverhalten

Weder zu viel noch zu wenig lautet hier die goldene Regel. Übermäßiges Duschen sowie die intensive Verwendung von Duschgels und Ähnlichem, besonders im Intimbereich, zerstört eine körpereigene Barriere gegen Bakterien. Auch zu enge Unterwäsche oder Unterwäsche aus Kunstfasermaterialien kann ursächlich für eine hohe Anfälligkeit im Bezug auf Blasenentzündungen sein.

Tatsache ist: Blasenentzündungen sind unschön. Ruhe, Wärme und viel Flüssigkeit sind der beste Weg, einer lästigen Blasenentzündung zu begegnen. Hektik sollte möglichst vermieden werden. Also: Lieber einmal drei Tage frei nehmen bzw. sich vom Arzt krankschreiben zu lassen, als sich über einen längeren Zeitraum mit dem lästigen Problem herumschlagen zu müssen.