Gesund rund um die Uhr!

Weichmacher und Co.

Es wird wohl schon jedem aufgefallen sein, ein Leben ohne unser allseits geliebtes Plastik, ist kaum noch vorstellbar. Es ist um unsere Lebensmittel, wir transportieren unser Trinken darin und oftmals sind wir den ganzen Tag davon umgeben. Jahrelang waren mit dem Thema Plastik keine Bedenken verbunden, doch in den letzten paar Jahren häufen sich die Kritiken zum Thema Weichmacher, der in all unserem Plastik enthalten ist und legt einen dunklen Schatten über unser Allzweckmaterial. Auch beim Thema Entsorgung, ist Plastik ein eher schlechtes Beispiel, denn die Zersetzung dauert hunderte von Jahre. Doch wie kann auf dieses in fast jeder Verpackung enthaltene Material verzichten und würde man auch ganz ohne auskommen sich und der Umwelt zu liebe?

 

Tüte? Nein, danke

Egal wann egal wo, überall bekommen wir eine Plastiktüte mitgereicht, ob im Supermarkt oder beim Shoppen gehen. Ständig von solche Tüten umgeben zu sein, bedeutet auch dauerhaft gefährlichen Hormongiften ausgesetzt zu sein und gerade für Kleinkinder kann das sehr gefährlich werden. Wie wäre es, einfach einen Stoffbeutel mit unterwegs zu haben, um alltägliche Einkäufe darin zu verstauen. Diese halten nicht nur viel länger, sie sind auch viel umweltfreundlicher zu entsorgen, falls sie doch mal ausgedient haben. So geht man auch mit einem guten Gewissen einkaufen.

tomato-934921_1280

 

Die „do it youself“ Läden

Man mag es kaum glauben, aber es gibt Läden, wo nichts, nicht einmal das Ansteckschild, des Mitarbeiters aus Kunststoff ist. Hier befindet sich alles aus Glas und Metall. Personen die hier einkaufen, haben Ihre Einweggläser von zu Hause mitgebracht und füllen sich Lebensmittel, wie Nudeln, Reis, Milch und was sonst noch gekauft wird einfach ab. Eine wirklich lustige Methode, Kunststoff und lästigen Verpackungsmüll einzusparen. Bezahlt wird später einfach die Grammzahl, die auf die Waage kommt, natürlich differenziert mit dem Gewicht der Glasdose.

 

Einfach einschränken

Vielleicht hat man mal darauf geachtet, aber Kindernahrung ist immer in Glasbehältern. Genau aus dem Grund, weil Glas keine Zusatzstoffe an seine Umgebung abgibt. Da Plastik genau das tut, sollte man deshalb die Verwendung nicht nur innerhalb der Küche, sondern im gesagten Haushalt einschränken. Auf lange Sicht gesehen kann dies nämlich erheblich zur Erhaltung der Gesundheit beitragen. Es muss auch keine Veränderung von heute auf morgen sein. Es reicht schon, wenn man sich Schritt für Schritt bewusst macht, dass man nicht alles aus Kunststoff benötigt, sondern auch einiges aus Glas, Holz oder Metall ganz praktisch sein kann. Natürlich, ein Ladekabel aus Glas oder ein Lap Top ganz aus Metall, wird es nicht geben, doch wenn man seinen alltäglichen Verbrauch auf das Mindeste einschränkt, schützt man damit nicht nur seine Gesundheit, sondern trägt eben auch einen gewaltigen Teil zu Erhaltung der Umwelt bei.